Hodja [DK/US]

Hodja [DK/US]

Datum: 
Fr., 25/01/2019 - 20:30

Garage-Rock, Soul, Blues, Gospel treffen auf Hiphop-Parts und Punkrock-Riffs
Ox-Fanzine: Hodja klingen "als hätten sich Jon Spencer, Tom Waits und THE BLACK KEYS in einer kleinen Pension eingemietet und ihr gemeinsames Zimmer wochenlang nicht verlassen“

Sie sind zurück. Scheinbar kontinuierlich & gefestigt kommt nach 2015 („The Band“) und 2016 („Halos“) das dritte Album.
Aber der so oft beschworene Teufel im Rock-Geschäft hat hier sicher einige Deals gemacht & Kontinuität wird nur vorgetäuscht.
Drei Musiker aus drei Ländern. Band, Soloprojekte, Touren, Produktionen an denen jeder Einzelne beteiligt ist, lassen HODJA eigentlich immer nur ohne Ankündigung auferstehen. Drei musikalische Alphatiere & langjährige Weggefährten, die sich musikalisch blind verstehen.
In Zeiten, wo Newcomer monatelang an Demos basteln & Debüt-Alben bei renommierten Masterstudios in New York polieren lassen, kommen HODJA mit zwei Tagen Aufnahme & ein paar Extra-Schichten für Mix, Master & Artwork aus.
Dass es dennoch passt und ein faszinierendes, authentisches & eigenständiges Album geworden ist, erklärt Tenboi Livingston (Gitarren/Produzent): „To me HODJA is the ultimate sand box where you can do and play almost whatever you want. With only drums, guitars and vocals you can actually not really make any mistakes. It’s a great place to try and make as much noise and create as much dynamic with as little as possible. Less is more.”
Reduktion als Stilmittel gegen den Produktions-Wahnsinn, der Rockmusik zu oft seelenlos & leer erscheinen lässt. Drei charismatische Charaktere treffen hier aufeinander, spielen drauf los, bringen ihre Ideen, Leidenschaft & zweifellos grandiosen musikalischen Talente ein und liefern wieder diesen abseitigen & wilden Mix, der HODJA so besonders macht. Durch & durch eine Herzensache, voller Leidenschaft & Wahnsinn.
“The most important thing is that it only comes from our hearts and souls, cause we’ve not been talking about it at all - except that we would keep it more simple like the first album.”
„THE FLOOD“ ist durchaus auch bildlich gemeint. Einer Naturkatastrophe nicht unähnlich kommt HODJA stets überraschend & ohne Vorwarnung. Kraftvoll, unaufhaltsam, alles niederwalzend. „After the flood everything is so different and maybe destroyed. But it´s also a possibility for a new start!“, so F.W. Smolls. Und der titelgebende Song scheint auch für Frontmann Gamiel Stone mehr als wichtig: „… I wrote it without much thought, I sang the words that came to mind… In fact I don’t even think I wrote most of it down but when I went back to look it over I was overcome by emotion and I realized what I was talking about. It is about love and the overpowering feeling it can have on you when you let your self be driven by it”.
Musikalisch prallen erneut ur-amerikanische Stile aufeinander. Nach der Rückkehr von Gamiel Stone in seine Heimat New York scheint dies noch vielfältiger denn zuvor. Garage-Rock, Soul, Blues, Gospel treffen auf Hiphop-Parts und Punkrock-Riffs. Stilistisch kaum greifbar, aber zusammengehalten durch den reduzierten Stil, den einzigartigen Sound, die Attitude, die aus jeder Ritze quillt… abseitig, einzig & anders. HODJA sind zurück und bleiben eine beeindruckende und fesselnde Band.

OX FANZINE: „Ein Album, das klingt, als hätten sich Jon Spencer, Tom Waits und THE BLACK KEYS in einer kleinen Pension eingemietet und ihr gemeinsames Zimmer wochenlang nicht verlassen“
CLASSIC ROCK: „Noch mehr Mississippi-Delta-Voodoo-Gospel-Blues aus Kopenhagens Freistaat Christiana.“
MUSIKREVIEWS: „Musik voller Soul und Rock - so wunderbar wie der nachlassende Schmerz nach einem gezielten Tritt in die Eier!“
TRIBE ONLINE: „Mitunter karg, dann wieder monströs mit Effekten beladen wie John Spencer Blues Explosion zu allerbesten Zeiten und basslos wie White Stripes haben sich Hodja ihren eigenen Sound zugelegt. Hodja? Fuck Yeah!“
Noisolution,

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