Sarah Olivier [FR], support: Me And My Two Horses

Sarah Olivier [FR], support: Me And My Two Horses

Datum: 
Fr., 24/05/2019 - 20:30

SARAH OLIVIER
Hier begegnen sich Rock’nRoll und Chanson Réaliste mit Punkrock, Blues, Avantgarde, Kabarett und Oper.
Sie ist Chanteuse und Performerin gleichermaßen und erinnert auf der Bühne sowohl in ihrer Präsenz als auch mit ihren außergewöhnlichen gesanglichen Fähigkeiten nicht wenig an NINA HAGEN.
Begonnen hat SARAH OLIVIER ihre Karriere mit lyrischem Gesang, den sie studiert hat, doch erweiterte sie ihr Repertoire zunehmend und wurde über die Jahre immer rockiger. Mittlerweile begegnen sich Rock’nRoll und Chanson Réaliste mit Punkrock, Blues, Avantgarde, Kabarett und Oper und all dies wird von ihrer exzellenten Band in ein extrem pulsierendes Gewand gekleidet.
Ihren Kompositionen, die sie mal auf Französisch, mal auf Englisch vorträgt , verleiht sie gemeinsam mit ihren Mitmusikern extravagant-subtile, verruchte bis hochexplosive Stimmungen. Inspiriert von Szenen der Nacht lebt Sarah ihre Figuren auf der Bühne expressiv aus, provoziert, kommuniziert oder hält sich zurück, alles auf höchstem künstlerischen Niveau. Man spürt stets die Leidenschaft, ihre pralle Weiblichkeit und Rage.

Schon 2003 erschien in Frankreich mit „Bloody Mary“ ihr erstes Album in Zusammenarbeit mit BabX, bereits dieses zeitlos und auf höchstem Niveau. Ihren größeren Durchbruch feierte sie dann deutlich später mit dem rockigeren Album „Pink Galina“, nun steht das neueste und noch eine Stufe rockigere Werk in den Startlöchern und wird im April 2019 in Frankreich erscheinen.

Das Album wird sie auf Tour mit ihrer Band in Deutschland im Gepäck haben und es auf der Bühne präsentieren. Begleitet wird sie von ihrem langjährigen Duo-Partner Stephen Harrison am Kontrabass bzw. E-Bass, von Raphael Dumas an Gitarre und Paul Jothy am Schlagzeug. Wir können uns auf hochenergetische Konzerte freuen, denn sie hat auch in Deutschland bisher jeden Club in einen kochenden Hexenkessel verwandelt.

ME AND MY TWO HORSES
präsentiert von ByteFM
Freunde von Amanda Palmer, Anna von Hausswolff, Diamanda Galás oder Carla Bozulich/Evangelista werden hier ein Heim finden.
Bei Kristin Theresa Drechsler alias Me And My Two Horses liegen Höllenschlund und Wunderland ganz nah beieinander. Beschwörend windet sie ihre wandelbare Stimme durch die Dunkelheit sperriger Arrangements. Immer wieder lässt sie die hypnotisierende Schönheit ihrer Songs in verstörenden Noise-Eskapaden zusammenbrechen; das schafft einen Sog, dessen Intensität man sich nur schwer entziehen kann. Zerbrechliche Melancholie trifft hier auf harsche Eruptionen, experimenteller Pop auf düsteren Noiserock.

„Kristin Theresa Drechsler öffnet die Pforten zur inneren Hölle und windet ihre wandelbare Stimme flüsternd, kreischend und beschwörend durch die Dunkelheit sperriger Arrangements. Die klaustrophobische LoFi Produktion lässt die bedrohliche Schönheit der Songs immer wieder in verstörenden NoiseEskapaden zusammenbrechen; das tut weh wie Sandpapier auf empfindlicher Haut, schafft aber einen hypnotisierenden Sog, dessen Intensität man sich nur schwer entziehen kann.“ (Sönke Tongers)

Erst nach ihrem Studium begann Drechsler ab 2012 als Autodidaktin Klavier zu erlernen und erarbeitete sich in kurzer Zeit ein ganz eigenes musikalisches Vokabular, welches sie auf weitere Instrumente, wie Akkordeon, Magnus Chord Organ, AutoHarp, Zither und Harmonium
ausweitete. In nahezu manischer Produktivität hat sie seitdem weit über hundert Kompositionen erschaffen. Nachdem Me And My Two Horses zunächst als Soloprojekt zwei EP’s selbst veröffentlichte, bildete sich für die Aufnahmen zu dem aktuellen Album „No Man’s Land“ eine Bandbesetzung, die den Anforderungen der ausdrucksstarken und experimentellen Songtexturen vollends gerecht wurde. Acht Songs, zwischen zwei und sieben Minuten lang enthält das verheißungsvolle neue Album, die eindrucksvoll die stilistische Bandbreite dieser Künstlerin
demonstrieren: Vom Nick Caveschen Düsterwalzer „Lullaby“ über die sakrale Moritat „Cannibal“ und den verspielten Teufelstanz „Demon“ bis zur nackten Verzweiflung in „Isolation“.

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