Seit Mitte März macht die Veranstaltungswirtschaft quasi keinen Umsatz mehr. Anders als im produzierenden Gewerbe können weggefallene Umsätze nicht mehr nachgeholt werden, es kann auch nichts „auf Lager“ produziert werden; die meisten Unternehmen in der Veranstaltungswirtschaft sind Dienstleister. Selbst wenn nach Beendigung der Krise eine hohe Nachfrage einsetzen würde, kann der erlittene Verlust nicht mehr kompensiert werden. Die Veranstaltungswirtschaft insgesamt ist einer der größten Sektoren der deutschen Wirtschaft und zählt rund 1 Million direkte Beschäftigte. Es wird ein jährlicher Umsatz von rund 130,0 Mrd. Euro erwirtschaftet. Rechnet man die Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihren veranstaltungsbezogenen Teil- und Zuliefermärkten hinzu, so beschäftigen mehr als dreihunderttausend Unternehmen in über 150 Disziplinen mehr als 3 Millionen Menschen und erzielen einen Jahresumsatz von über 200 Mrd. Euro! Die Aktion soll auf die Problematik der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam machen und die Politik auffordern klare Strukturen für Planungssicherheit zu ermöglichen.
#nightoflight2020 @ Walli - alternative e.V.

Wo seid ihr ?

Die Regierung lässt uns vor die Wand fahren. Scheinbar sind wir irrelevant. Mit dem Erreichen der Petition, können wir sie zwingen mit uns zu reden. Aktuell sind wir bei 32.449 von 50.000 notwendigen Unterschriften. Wo seid Ihr 2,15 Millionen Einzeluntermehmer ?

Es braucht einen Neustart: Die Soforthilfen müssen verlängert, rechtssicher ausgestaltet und neben laufenden Betriebskosten auch die Lebenshaltung, Miete und Krankenversicherung als notwendige Ausgaben anerkannt werden.

Diese Petition richtet sich an alle Einzelunternehmer, Unternehmer, Freiberufler und Künstler. Mit der Unterzeichnung tut Ihr etwas für Euch selbst und alle Anderen.

Hier geht es zur Petition:
https://bit.ly/ISDV_Petition

#WirGemeinsamJetzt