2014-03-25 14:50
LOKALZEIT

Es ist soweit - das erste Lokalzeit-Festival startet. Bekannte Lübecker Bands geben sich am Samstag, den 29.3. im Treibsand die Klinke in die Hand. TOMAHAWKS, MAUDITE, FLYING FIELDS, L`IL BOYS KNEES. Es erwartet euch eine Mischung aus Grunge, Alternative, Funk und Rock!
Wer wird auf dem Maifest spielen? Ihr entscheidet darüber, denn IHR seid das Publikum, das den lokalen Vertreter auf dem internationalen Fest stellt!

2014-02-25 01:27
Polizeiaktion auf der Walli – Solidarität mit den betroffenen Antifaschist_innen!

Am 7.2.2014 gegen 6 Uhr früh kamen plötzlich dutzende Polizist_innen auf das Gelände der alternative. Ohne auf den Vereinsvorsitzenden zu warten, der kaum 20 Minuten später vor Ort war, und ohne unabhängige Zeug_innen begannen sie damit, einen Raum im Vorderhaus zu durchsuchen.

Besonders schockiert sind wir von der Gewalt, mit der die teilweise vermummten Polizist_innen gegen anwesende Besucher_innen vorgingen.

Drei Menschen wurden für einige Stunden in Gewahrsam genommen und sowohl bei der Festnahme geschlagen als teilweise auch noch in der Gewahrsamszelle misshandelt. Diese völlig unnötige Eskalation durch die Polizei ist vollständig inakzeptabel und wird ein Nachspiel haben.
Auf dem gerichtlichen Durchsuchungsbeschluss wurde als Grund für die Aktion ein Aufruf zur Aktion „Capture the Flag“ genannt, der im Jahr 2012 (!) auf der Internetseite der Antifaschistischen Koordination Lübeck (luebeck.systemausfall.org) veröffentlicht worden war. Es ging bei „Capture the Flag“ um das Einsammeln von Deutschlandfähnchen, die während der Fußball-Europameisterschaft überall zu sehen und zu finden waren – angeblich stelle der Text auf der Internetseite einen „öffentlichen Aufruf zu Straftaten“ dar. In dem durchsuchten Raum der alternative sollten nun Beweismittel gefunden werden, wer Zugriff auf die Internetseite der Antifaschistischen Koordination Lübeck habe. Dazu wurden Computer und Datenträger, aber auch gänzliche andere Gegenstände wie Videofilme oder Fotokameras beschlagnahmt.

Der angebliche Aufruf zur Straftat des Fähncheneinsammelns ist aus unserer Sicht ein Vorwand der Ermittlungsbehörden, die sich in Wirklichkeit dafür interessieren, welche Personen und Strukturen in Lübeck antifaschistische Recherche und Aktionen organisieren. Das offensichtliche Ziel ist die Einschüchterung und Kriminalisierung antifaschistischen Engagements.

Hierzu stellt die alternative fest:
Unser Haus ist seit seiner Eröffnung 1978 eine Heimat für antifaschistische Gruppen und Initiativen und wird es bleiben. Der Einsatz gegen jede Form von Rassismus und Neofaschismus gehört zum Grundkonsens aller in der alternative tätigen Gruppen und Kollektive. Recherche, also das Dokumentieren, Aufdecken und Veröffentlichen von Neonazis und ihrer Netzwerke, ist unverzichtbarer Teil dieser antifaschistischer Arbeit. Dies gilt umso mehr, seit der NSU-Skandal deutlich gemacht hat, dass Polizei und Inlandsgeheimdienst hierbei keine Hilfe, sondern vielmehr ein Problem sind.
Wir solidarisieren uns deshalb ausdrücklich mit den Betroffenen der jüngsten Polizeiaktion. Wir wünschen ihnen viel Kraft und Ausdauer, um ihre notwendige Arbeit fortzuführen und sich gegen die Repressionsversuche politisch und juristisch zur Wehr zu setzen.

Es werden in der kommenden Zeit auf der Walli Solidaritäts-Partys und Spendenaktionen stattfinden, um das beschlagnahmte Material zu ersetzen und die Kosten für die notwendigen juristischen Schritte decken zu helfen. Dabei wünschen wir uns die aktive Beteiligung aller Freundinnen und Freunde der alternative.

Hausplenum der alternative, 16.2.2014

2014-02-04 14:50
Lokalzeit - Bandslam

Wow - das war ne ganze Menge an Bewerbungen und nun liegt die Arbeit bei uns! Danke für das große Interesse und wir freuen uns, daß es doch noch ein paar Lübecker Bands gibt!
Daher - vorgemerkt: 29.3.2014 - LOKALZEIT

2014-02-01 01:07
Lokalzeit: Lübeck - Bandslam

Am 29.3. veranstalten wir einen Bandslam. 4 Lübecker Bands bekommen mit je 45 Minuten Spielzeit die Möglichkeit im Treibsand aufzutreten. Bewerbungsschluss ist am 30.1.2014. Nähere Infos bekommt ihr nach Anfrage unter:
lokalzeit@gmx.de

2014-01-26 17:00
treibsAND-Radio

Am Mittwoch den 29.01. um 21:00 gibt es im Offenen Kanal Lübeck (98,8 MHz) wieder treibsAND-Radio (Wdh. v. 22.01). Neben der Vorschau auf das Februar-Programm gibt es diesmal auch ein Interview mit den Helden von PHLEGMATIX und ANTHEMS FOR THE UNLOVED!

live-stream:
http://www.okluebeck.de/hl/hoeren/livestream/index.php

2014-01-09 19:20
Gefahrengebiet

Moin,
dem unten stehenden offenen Brief von Kampnagel/HH schliessenwir uns aber sowas von an - insbesondere die darin verlinkte Pressemitteilung der kritischen Polizisten beschreibt die derzeitige verheerende Entwicklung sehr treffend.

Der Brief im Wortlaut:

Vom Sandkasten-Streit zum Gefahrengebiet – Kampnagel nimmt Stellung

Lieber Olaf, lieber Michael,

eigentlich wollten wir Euch und unseren Leserinnen und Lesern heute ein frohes neues Jahr wünschen. Doch einen besonders schönen Neustart ins Jahr 2014 habt ihr uns leider nicht beschert.

Große Teile des Hamburger Stadtgebiets sind seit dem Wochenende und auf unbestimmte Zeit „Gefahrengebiet“, Bürgerrechte werden damit ausgehebelt, Platzverweise und Durchsuchungen gehören zur neuen Tagesordnung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gefahrengebiet_%28Polizeirecht%29

In Hamburg hat nun eine Polizei die Hoheitsmacht, die – aus kritischen Polizeikreisen – als „eine Ordnungsmacht des finsteren Mittelalters“ bezeichnet wird. (vgl. Pressemitteilung Bundesarbeitsgemeinschaft Kritischer Polizistinnen und Polizisten vom 05.01.2014):
http://www.kritische-polizisten.de/pressemitteilungen/dokumente/2014-01-...

Wir wundern uns, Olaf und Michael: Was ist denn los mit Euch? Woher dieser Kontrollwahn, diese Aufrüstung der Polizei?

Da werden frühkindliche Erinnerungen vom Spielplatz bei uns wach, wenn ein anderes Kind uns die Schaufel entrissen hat. Zugegeben, da wollten auch wir mal zuschlagen und die Faust ballen, um unsere Schaufel zurückzubekommen. Kontrolle zurückgewinnen. Klar machen, wer Chef ist.

Aber mal ehrlich, hat uns das jemals wirklich weitergebracht? Im Zweifel gab es doch eher Sachverluste in Form von kaputten Schaufeln.

Heute riskiert ihr statt kaputten Schaufeln lieber Bürgerrechte und gebt Eure Aufgaben als Politiker an eine aufgeputschte Polizei ab. Statt Gespräche zu führen mit Flüchtlingen, mit Menschen aus dem Umfeld der Roten Flora und der Esso-Häuser-Initiative gibt es eine mediale Hetze (ja, liebe Mopo, liebes Abendblatt, wo sind eigentlich eure kritischen Journalisten?) gegen linke Aktivisten und harmlose Anwohner, die mit Krawall gleichgesetzt werden. Die Stimmung auf St. Pauli erinnert an einen Polizeitstaat – hier einige Tipps für den Umgang mit der Polizei für unsere Leserinnen und Leser.

Wir wünschen uns ein Hamburg der Abrüstung statt der immer weiteren Aufrüstung – Gespräche statt Pfefferspray. Zugegeben Putin und Erdogan haben euch gelobt – aber wollt ihr das? Dann wär’s das wohl mit unserer Freundschaft.

Wir empfehlen euch: Werdet Softies! Noch ist es nicht zu spät, wir sind auch nicht nachtragend! Gebt die Schaufel zurück und vielleicht wollen wir dann auch wieder mit euch spielen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Austausch bei uns auf Kampnagel? Mal eine Runde ausquatschen mit allen Beteiligten. Wir backen auch extra einen Kuchen. Versprochen.

In diesem Sinne: make love not Gefahrengebiet!

Dein Kampnagel

Dein Kampnagel

2013-12-26 22:40
"Lokalzeit"/ Lübeck Band Slam Sat, 29/03/2014 - 20:00

Am 29.3. veranstalten wir einen Bandslam. 4 Lübecker Bands bekommen mit je 45 Minuten Spielzeit die Möglichkeit im Treibsand aufzutreten. Bewerbungsschluss ist am 30.1.2014. Nähere Infos bekommt ihr nach Anfrage unter:
lokalzeit@gmx.de

2013-11-12 23:53
treibsAND - Radio!

Am Donnerstag den 26.12 gibt es von 21:00-22:00 wieder eine treibsAND-Radiosendung im Offenen Kanal Lübeck auf 98.8. Pit stellt diesmal das Januarprogramm vor.

livestream:

http://www.okluebeck.de/hl/hoeren/livestream/index.php

2013-09-20 13:13
Alternative Kultur unterstützen - leicht gemacht!

Moin,
wir stellen hier Mal einen Aufruf der alten Zuckerfabrik in Rostock im Wortlaut rein. Eure Unterstützung lohnt, da brauchen wir nur an unsere eigene Geschichte denken und -aktueller- an den 2010 durch Eure Mithilfe geglückten Erhalt der Schaubude in Kiel.

"Hallo Freunde und Bekannte, Verwandte und Geschäftspartner, wir haben massive Probleme bekommen durch die Aktivitäten einiger Nachbarn. Bitte unterschreibt die Petition:
http://chn.ge/155htHx
und teilt Sie auf Facebook, anderen sozialen Netzwerken oder per E-Mail.

Die Alte Zuckerfabrik ist in Gefahr!!!
Wenn es nach dem Willen einiger Nachbarn ginge, dann sollen alle
Veranstaltungen in der Zuckerfabrik bald Geschichte sein. Für immer.
Die Nachbarn haben dazu bereits eine Unterschriftensammlung erstellt und
bei den zuständigen Behörden eingereicht.
Wir möchten mit dieser Petition ein politisches Gegengewicht setzen.
Unter dem Motto: "We gotta fight for our right to Party!" heißt die
klare Zielstellung 3000 gegen 30. Wir sind hundertfach mehr Leute,
welche genau diesen Kulturstandort brauchen um ein Konzert zu erleben,
gemütlich mit unseren Freunden zusammen zu sitzen oder ausgelassen zu
tanzen. Die Alte Zuckerfabrik ist kein Verein, ist 100% fördermittelfrei
und trägt sich selbst. Wir haben einen Ausbildungsplatz geschaffen und
geben der Rostocker Jugend Freiräume. Nach 7 Jahren im Betrieb ist die
Alte Zuckerfabrik aus der Rostocker Kulturlandschaft nicht mehr weg zu
denken. Die Entscheidungsträger werden hiermit dazu angehalten den Weg
für einen langfristigen Betrieb frei zu machen.

Es danken die Zuckerfabrikanten."

2013-08-14 17:03
Hallo Herr Förster

Wir sind zwar ein wenig spät dran, sollten aber nicht die Gelegenheit verpassen auch dieses Jahr wieder an Jamel zu erinnern.

FORSTROCK IN JAMEL !
Flotte Livemucke in lauschiger Landluft auf einem schnuckelig-peacigen Festival um die Ecke im Grünen.
Jamel (bei Grevesmühlen) rockt wiedermal den Förster - Fast umsonst - ganz draussen - und unbedingt unterstützenswert.
Die Idee hinter diesem Festival ist es, der (überwiegend rechtsextremen) Dorfbevölkerung einen Kontrapunkt zu setzen und zu zeigen, dass Toleranz funktioniert und "Mecklenburg bunt bleibt".
http://www.forstrock.de/

Allen,die lieber hier bleiben, legen wir natürlich unsere eigenen Veranstaltungen ans Herz...
fröhlichen Waldarbeitergruß,
euer treibsAND